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Verbraucherschützer wenig begeistert von Stromtarif-Discountern
21. Juni 2011:
Das Konzept von Teldafax ist nicht aufgegangen, das Unternehmen musste nun Insolvenz anmelden. Immer wieder haben Verbraucherschützer vor Stromtarifen mit Vorauszahlung gewarnt, doch scheinbar profitieren nun andere Strom-Discounter von der Pleite Teldafax’. Einer der Profiteure ist der Stromanbieter Flexstrom. Das Unternehmen konnte an einem einzigen Tag, dem Tag, an dem die Insolvenz von Teldafax bekannt wurde, 3.000 neue Verträge abschließen. Verbraucherschützer sind sich seit einiger Zeit nicht einig mit Flexstrom, man traf sich bereits vor Gericht, weil der Anbieter Flexstrom angeblich nicht deutlich gekennzeichnet hatte, dass die Bonuszahlungen nur den Kunden angerechnet werden, die länger als ein Jahr Flexstrom-Kunde sind. Eine Warnung wollen Verbraucherschützer noch nicht aussprechen, sehen die vielen Wechsel zu Flexstrom jedoch kritisch. Flexstrom selbst widerspricht diesen Vorwürfen vehement und hatte nach eigenen Angaben seine Geschäftspraktiken bereits geändert. Es werden nur noch Verträge mit 24 Monaten Laufzeit angeboten, so dass jeder Kunde automatisch seine Bonuszahlung erhält. Vattenfall hat sich die Insolvenz von Teldafax ganz schnell zu eigen gemacht. Hier wurden Teldafax-Kunden gezielt angeschrieben und mit Vattenfall-Tarifen beworben. Auch Vattenfall freut sich über neue Kunden. Ob nun immer noch so zahlreiche Tarife mit Vorauskasse abgeschlossen werden, bleibt fraglich. Zumindest Teldafax-Kunden werden sich sicherlich einen Anbieter suchen, der ihnen gegen monatliche Zahlungen Strom und Gas liefert.
Quelle: Zeit online http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-06/teldafax-strom
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