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Stromtarifrechner News: Wie viel Geld kann ich sparen, wenn ich den Stromtarifrechner nutze?

20. Juli 2011:

Interessanterweise nutzen Verbraucher in den Großstädten einen Stromtarifrechner sehr viel öfter als in kleineren Gemeinden und Orten. Verbraucher in Großstädten sind auch sehr viel öfter bereit, ihren Stromanbieter zu wechseln als Verbraucher in kleineren Gemeinden und Orten. Doch lohnt es sich überhaupt einen Stromtarifrechner zu nutzen und den Stromanbieter zu wechseln? Tatsächlich kann man bis zu 500,00 € jährlich sparen, wenn man den Stromanbieter wechselt. Bei einem Stromanbieterwechsel sind aber einige Kriterien zu beachten. Hier unsere Tipps für einen geglückten Stromanbieterwechsel:

1. Die billigsten Stromanbieter arbeiten in der Regel gegen Vorauskasse. Hier zahlt der Kunde seinen Strom in einer Summe für 12 Monate im Voraus. Diese Tarife bergen immer ein gewisses Risiko, denn geht der Stromanbieter pleite, ist das Geld meist weg und der nachfolgende Stromanbieter muss ebenfalls bezahlt werden. Das aktuellste Beispiel ist die Pleite des Billiganbieters Teldafax, hier bangen hunderte Kunden um ihre Vorauszahlungen.

2. Bietet der Stromanbieter eine Preisgarantie? Stromtarife mit Preisgarantie bieten dem Kunden für 12 oder 24 Monate einen festen Preis, unabhängig von der allgemeinen Strompreisentwicklung. Würden die Strompreise allerdings sinken, käme der Kunde nicht in den Genuss sinkender Strompreise.

3. Achtung Neukundenbonus! Vor allem Billiganbieter werben aggressiv mit einem Neukundenbonus. Doch genau hier muss der Kunde aufpassen, denn wird der Neukundenbonus im 1. Vertragsjahr verrechnet, steigen die Stromkosten im 2.Jahr deutlich höher. In diesen Tarifen müsste man den Neukundenbonus auf 2 Vertragsjahre umrechnen und den Strompreis dann gegenüber anderen Stromanbietern vergleichen. Leider stellt sich dann oftmals heraus, dass der vermeintliche Billiganbieter gar nicht mehr so billig ist.

4. Feste Strommenge abnehmen: Einige Stromanbieter verkaufen so genannte Strompakete. Hier erwirbt der Kunde eine gewisse Menge Strom, die sich an seinem Verbrauch vom Vorjahr orientieren sollte. Der Nachteil: wird die Strommenge nicht verbraucht, gehen die übrigen Kilowattstunden verloren und der Kunde hat drauf gezahlt. Oftmals ist eine verbrauchsorientierte Abrechnung sinnvoller.

Die vermeintlichen 500,00 € Ersparnis sind also sicherlich zu erreichen, allerdings nicht ohne Wenn und Aber. Setzt man ganz auf Sicherheit, wählt man lieber einen weniger preiswerten Anbieter, erhält dafür aber eine verbrauchsorientierte Stromabrechnung und muss nicht in Vorauskasse gehen. Manchmal lohnt sich auch ein Gespräch mit dem örtlichen Versorger. Nicht immer werden alle Tarifvarianten online angeboten, und in einem persönlichen Gespräch kann ein günstigerer Tarif ausgehandelt werden.

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Nutzen Sie unseren Stromtarifrechner und errechnen Sie für Ihren Haushalt die günstigsten Stromtarife.


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