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Beeindruckende Offenheit von Stromrechner Verivox
20. Januar 2012:
Verivox bezeichnete sich immer gerne als unabhängiges
Stromvergleichsportal, doch gemunkelt wurde schon lange, dass die viel
gepriesene Unabhängigkeit keine echte sei. Offen sagen sollte man dies
nach Möglichkeit nicht, denn Verivox fand die „Gegner“ schnell heraus.
Doch nun bestätigte Verivox selbst in einem beeindruckenden Geständnis
genau das, was viele schon vermutet hatten. So ganz unabhängig ist das
Vergleichsportal nicht, denn letzte Woche hatte das Portal bekannt
gegeben, keine Stromtarife von FlexStrom mehr abzubilden, für die
keine Provision bezahlt werden.
Der unabhängige Energieversorger
FlexStrom begrüßte die neue Offenheit, denn hier vermutete man schon
lange, dass die Abbildung der Stromtarife bei Verivox von der Höhe der
Provisionen abhängig gemacht werde. FlexStrom-Sprecher Dirk Hempel
sagte, Verivox sei ein Verkaufsportal und genau diese Vermutung hege
man schon lange. Bereits seit Dezember streitet sich FlexStrom vor
Gericht mit Verivox und hat nun endlich seine Bestätigung für die
Vermutung erhalten. Die neue Offenheit des Vergleichsportals dürfte
aber nicht nur für FlexStrom interessant sein, sondern auch für den
Verbraucher. Dieser weiß nun, dass nicht alle Stromtarife transparent
dargestellt werden und er als Verbraucher keinen neutralen und offenen
Stromanbietervergleich erwarten darf. FlexStrom ist nicht das einzige
Unternehmen, das mit Verivox im Streit liegt, auch bezüglich des
mittlerweile insolventen Unternehmens Teldafax gab es eidesstattliche
Aussagen, dass Verivox und Teldafax gemeinsame Sache gemacht hatten und
andere Anbieter damit benachteiligt wurden.
Wer also ein unabhängiges
und neutrales Vergleichsportal hinter Verivox vermutete, irrte
zumindest in diesem Punkt gründlich.
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