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Stromtarife mit Vorauskasse verlieren zunehmend

10. Januar 2012:

Nach der Pleite des Stromlieferanten Teldafax und tausenden betroffenen Kunden in Deutschland werden Stromtarife mit Vorauskasse zunehmend unbeliebter. Obwohl diese Form der Stromtarife oftmals deutliche Preisvorteile versprechen, sind sie für viele deutsche Haushalte unattraktiv. Kunden sind von der Teldafax-Pleite abgeschreckt und fürchten im Falle einer erneuten Pleite eines Unternehmens um ihre bereits im Voraus gezahlten Beiträge. Nicht ganz zu Unrecht, denn tausende ehemalige Teldafax Kunden mussten enorme Verluste hinnehmen. Zwischen 600,- und 1.000 € Vorauskasse jährlich sind keine Seltenheit. Das bereits gezahlte Geld im Falle einer Insolvenz wieder zurück zu bekommen, ist nicht selten reine Glückssache. Geht der bisherige Anbieter Pleite, ist nicht nur das bereits gezahlte Geld weg, der Kunde muss dann zusätzlich den nächsten Stromversorger ebenfalls bezahlen, zahlt also in einem Jahr doppelte Kosten.

Verbraucherschützer hatten schon lange vor Tarifen mit Vorauskasse gewarnt, Teldafax ist zwar der erste Anbieter, der insolvent geht, aber der Schrecken scheint nachhaltiger als zunächst vermutet. Auch wenn die Wechselbereitschaft der Deutschen immer noch recht gering ausfällt: auch unsere Redaktion rät immer wieder zu einem Stromanbietervergleich mit anschließendem Stromanbieterwechsel. Jährlich kann der Haushalt mehrere hundert € sparen und wer sich für einen Stromtarif mit kurzen Laufzeiten entscheidet, kann flexibel wechseln und jedes Jahr bares Geld sparen.

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